Herr Pin Guin

Herr Pin Guin

Bereits vor 9 Jahren haben Manfred Blößer und Sylvia Baumer das bunte Pinguinkind Pinfo gebaut. Nun ist der 155 cm großer „Herr Pin Guin“ gefolgt. Zunächst war er zu einem Fototermin im Park am Entenweiher, wo er nicht nur für strahlende Kinderaugen sorgte, interessierte Mitmenschen fragten vielmehr, ob er nicht für immer im Park bleiben wolle, was er aber mit seinem traurigen Lächeln verneinte. Noch ganz in Weiß hatte die Skulptur 2015 unter dem Titel „lost – Opfer des denkenden Menschen“ an der Ausstellung Gedankenwelten in der Kulturhalle teilgenommen. Die Wandlung zu einem Geschöpf in intensiven Farben ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass sich das Künstlerduo dem Motto „Form in Farbe begreifen“ verschrieben hat, zum Anderen soll die Figur auch nicht in der Depression des Verlorenseins verharren. Das Leben bringt immer Veränderungen mit sich, die wir positiv gestalten können und Herr Pin Guin hat mit seinem farbenfrohen Outfit die Chance bekommen, Menschen zu erfreuen, denkt Sylvia Baumer „Ich hatte einmal den Traum, Rödermark mit bunten Objekten farbenfroher zu machen, aber dann bin ich aufgewacht.“ So kam es, dass Mama wumboR in der Mozartstraße einen sehr schönen Platz gefunden hat, so wie andere farbenfrohen Wesen in der Villa Haptikuss in der Sudetenstr. oder auch in Privatgärten und -häusern im In- und Ausland. So lange es Menschen gibt, die an unseren Objekten Freude haben, werden wir sie auch gerne präsentieren, versichert Manfred Blößer – und einmal vom Skulpturenbau gefangen, kann man ohnehin kaum mehr damit aufhören, ergänzt Sylvia Baumer, aus der tägliche unzählige neue Ideen sprudeln. Wir freuen uns, mit der Künstlergruppe KiR immer wieder ungewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte auf die Beine zu stellen.

haptikuss®

haptikuss®

 

 

 

 

Familie haptikuss haptikuss wurde von Sylvia Baumer als Name für eine Skulpturenfamilie kreiert, die sie gemeinsam mit Manfred Blößer gebaut und bemalt hat.  Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort haptikos ab, das greifbar bedeutet. Als haptische Wahrnehmung  bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts. Für die Figuren ist die Oberflächensensibilität relevant, sie dürfen und sollen be-greifbar sein.
ablaR Dabei lädt die glatte Oberfläche zum Überstreichen ein, die kompakte Form zum Drücken und Umfassen ein und die klaren Konturen lassen sich mit den Fingern nachfahren.  Die Gestalten beschreiben die Suche nach  perfekten geschwungenen Form, nach einer Form, die Verbindung und Kommunikation in unterschiedlichen Tiefe sichtbar macht, die es zulässt, anders zu sein und doch die Nähe zur Realität sucht.
 victoRs Die Figuren sind alle in ihrer Urform einzigartig. Sie sind zwar existenten Wesen ähnlich oder in Teilen ähnlich, aber in der geschaffenen Form entspringen sie ausschließlich Sylvia Baumers Fantasie. Und diese „Einzigartigkeit“ ist ein Merkmal, das auch durch ungewöhnliche Namen (die einen Wesenszug beschreiben) unterstrichen werden soll.
 döR haptikusse haben einen Bezug zur Wirklichkeit, die in freier Assoziation abstrakt oder auch absurd widergespieg„Irgddendwann nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an“, ist eine wesentliche Erkenntnis von Sylvia Baumer.  Auch deshalb sollen die Figuren  eine insgesamt positive Ausstrahlung haben, die ansteckend wirkt. Hierzu werden zum einen besonders brillante Farben eingesetzt, die durch Klarlack einen strahlenden Leuchteffekt haben.
 queraR Ferner haben die Figuren alle Wesenszüge, die positive Assoziationen wecken sollen. Beispiel queraR, die Fragende, die die Form eines Fragezeichens hat und ein wenig verdutzt dreinschaut.
 haptikuss_01_200904-19 Die Mehrdimensionalität von Kunst in Form, Farbe, Raum, Grenzenlosigkeit soll erkennbar werden. Die Figuren symbolisieren die Freiheit des „puren seins“, jenseits von Konventionen. Darüber hinaus sind sie doch durch ihre konkreten Bezüge und Verortung in der Wirklichkeit verwurzelt. Mit  ihrer einfachen klaren Linienführung und klare Farbgebung sind sie (oder genau deswegen) unübersehbar. Schlicht um Aufmerksamkeit werbend sind sie paradox in einer Gesellschaft, die für feine Reize unsensibel geworden ist.
 wumbor_2_2013 Es geht auch um Identität.

Vor der haptikuss-Familie wurde 2007 wumboR® erschaffen, er ist als Maskottchen der Stadt identitätsstiftend für Rödermark.

weiter Infos unter http://www.wumboR.de

haptikuss_01_200904-13

rodoR hat als Fisch, der aus der Rodau kommt, den Bezug zur Region. In feuerroter Farbe wurde er zum Rodauteufel, der für die Hustenbonbons der Rodauapotheke wirbt. http://www.rodau-apotheke.de

Rodauteufel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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